
Die Neuansiedlung von Gewerbe und der Zuzug junger Menschen wirken sich positiv auf die Einnahmen unsere Gemeinde aus. Lebensqualität, Bildung und bürgerschaftliches Engagement gelten als neue Standortfaktoren.
Wir wollen Höchst zukunftsfähig machen! Dies setzt ein gesamtheitliches Entwicklungskonzept (Smart-City) voraus, mit dem Höchst effizient, nachhaltig, sozial und stets den technologischen Anforderungen entsprechend gestaltet wird.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Gemeinde den digitalen Wandel als Chance begreift, diesen Weg aktiv unterstützt und auch selbst beschreitet.
Wir sind hier auf einem vielversprechenden Weg.
Mit erheblichen finanziellen Mitteln fördert unsere Gemeinde den Glasfaserausbau und die digitalen Dienstleistungsangebote der Verwaltung wurden vorangebracht.
In den vergangenen Jahren haben wir uns erfolgreich für die Umsetzung der Fördermaßnahmen aus dem IKEK-Programm (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept) eingesetzt und so einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der Dorfplätze in Annelsbach, Hassenroth, Hetschbach, Hummetroth sowie Mümling-Grumbach geleistet.
Die ebenfalls aus diesem Programm mit erheblichen Zuschüssen geförderte Umgestaltung des Montmélianer Platzes in der Kerngemeinde wird im 1. Quartal 2026 abgeschlossen sein.
Leider konnten wir den Verkauf des Geländes des früheren CAP-Supermarktes durch die AWO Südhessen trotz aller Anstrengungen wie z. B. die Durchführung einer Unterschriftenaktion nicht verhindern.
Aber wir sind zuversichtlich, dass das Versprechen des neuen Eigentümers, dort einen Supermarkt zu bauen, eingehalten wird und werden auch hier in unserem konsequenten Einsatz für eine positive Aufwertung der Kerngemeinde nicht nachlassen.
Die Schwerpunkte des KAH in den kommenden Jahren sind:
- Konsequenter Einsatz für die Ausweisung der Unterzentgemeinden als Mittelzentrum im Landesentwicklungsplan beim Land Hessen, um die Finanzausstattung sowie die örtlichen Rahmenbedingungen für die Erschließung neuer Wohnbau- und Gewerbeflächen zu verbessern
- Planung und Erschließung neuer Wohnbauflächen durch Arrondierung und Unterstützung besonderer Projekte wie z. B. Tiny-Häuser oder Mehrgenerationenhäuser (als Treffpunkt für Jung und Alt)
- Belebung des Höchster Ortskerns durch die Errichtung eines Lebensmittelmarktes in der Aschaffenburger Straße und eine einladende Gestaltung des Montmelianer Platzes mit entsprechen-der Begrünung
- Weitere finanzielle Unterstützung der Einführung eines schnellen, leistungs-starken und bezahlbaren Internets für ALLE als wesentlicher Standortvorteil
- Realisierung des Funkmastes im Ortsteil Pfirschbach
- Weitere Optimierung und Ausbau von digitalen Dienstleistungen für die Bevölkerung (z. B. An- und Ummeldung von Fahrzeugen ermöglichen)
- Einführung einer Gemeinde-App (Free-Key) für mobile Endgeräte mit Informationen über lokale Veranstaltungen, Gaststätten, Sehenswürdigkeiten und deren Historie sowie mit Push-Nachrichten der Gemeinde für die Bevölkerung
- Weiterer Ausbau des kostenfreien WLAN an öffentlichen Plätzen (Digitale Dorflinde)
- Aktives Betreiben eines Standortmarketings mit Hervorhebung der Stärken unserer Gemeinde
- Stärkung der Arbeit der Ortsbeiräte ggfs. durch Einführung eines Ortsbeiratsbudgets
- Umwidmung des Feuerwehrgerätehauses Hummetroth in ein Dorfgemeinschaftshaus nach Umzug in das Feuerwehrgerätehaus
Höchst-West - Erweiterung der Bestattungsformen um eine Waldbestattung (Ruheforst)

