Unser Programm für 2026 bis 2031

SOS - Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit
Die Menschen in Höchst und den Ortsteilen sollen sich sicher fühlen und sie müssen in einer sauberen Gemeinde leben können.
Missachtungen und gesellschaftliches Fehlverhalten dürfen nicht geduldet werden.
Die Bürger haben einen Anspruch darauf, durch geeignete Maßnahmen vor Beeinträchtigungen ihrer eigenen Rechte geschützt zu werden.
Wir wollen klare Regeln mit empfindlichen Bußgeldern für ordnungsrechtliche Verstöße wie illegaler Müllentsorgung oder unsinnig schnellem Fahren auf unseren Straßen, turnusmäßige Kontrollen und sichtbares Handeln.
Die Vermüllung von Plätzen und die mutwillige Zerstörung von Gemeinde-eigentum nehmen wir nicht hin.
Mit der deutlichen personellen Verstärkung des Ordnungsamtes durch kommunale Ordnungspolizeibeamte haben wir bereits gehandelt und ein wichtiges Zeichen gesetzt.
Wir wollen, dass unsere Gemeinde sicher und sauber ist.
Zur Sicherheit gehört selbstverständlich auch die Unterstützung unserer Feuerwehren und der Rettungsdienste.
Allein in den Brandschutz wurden in den letzten 5 Jahren erhebliche Gelder investiert, unsere öffentlichen Einrichtungen und die Wasser-versorgungsanlagen wurden für den Krisenfall mit Notstromaggregaten ausge-stattet und für den Bau des Feuerwehr-hauses Höchst-West befindet sich die Planung in der Feinabstimmung.
SOS
- Unsere Schwerpunkte sind:
- Sicherstellung und Förderung des Brandschutzes im Ortskern und den Ortsteilen
- Bau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses für Hummetroth und Hassenroth
(„Höchst-West“)
- Gezielte Förderung der Jugendfeuerwehren zur Nachwuchsgewinnung
- Gewährleistung einer sicherheitsorientierten Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehren
Gemeindeentwicklung und
schnelles Internet:
"Höchst zukunftsfähig und digital"
Die Neuansiedlung von Gewerbe und der Zuzug junger Menschen wirken sich positiv auf die Einnahmen unsere Gemeinde aus. Lebensqualität, Bildung und bürgerschaftliches Engagement gelten als neue Standortfaktoren.
Wir wollen Höchst zukunftsfähig machen! Dies setzt ein gesamtheitliches Entwicklungskonzept (Smart-City) voraus, mit dem Höchst effizient, nachhaltig, sozial und stets den technologischen Anforderungen entsprechend gestaltet wird.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Gemeinde den digitalen Wandel als Chance begreift, diesen Weg aktiv unterstützt und auch selbst beschreitet.
Wir sind hier auf einem vielversprechenden Weg.
Mit erheblichen finanziellen Mitteln fördert unsere Gemeinde den Glasfaserausbau und die digitalen Dienstleistungsangebote der Verwaltung wurden vorangebracht.
In den vergangenen Jahren haben wir uns erfolgreich für die Umsetzung der Fördermaßnahmen aus dem IKEK-Programm (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept) eingesetzt und so einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der Dorfplätze in Annelsbach, Hassenroth, Hetschbach, Hummetroth sowie Mümling-Grumbach geleistet.
Die ebenfalls aus diesem Programm mit erheblichen Zuschüssen geförderte Umgestaltung des Montmélianer Platzes in der Kerngemeinde wird im 1. Quartal 2026 abgeschlossen sein.
Leider konnten wir den Verkauf des Geländes des früheren CAP-Supermarktes durch die AWO Südhessen trotz aller Anstrengungen wie z. B. die Durchführung einer Unterschriftenaktion nicht verhindern.
Aber wir sind zuversichtlich, dass das Versprechen des neuen Eigentümers, dort einen Supermarkt zu bauen, eingehalten wird und werden auch hier in unserem konsequenten Einsatz für eine positive Aufwertung der Kerngemeinde nicht nachlassen.
Die Schwerpunkte des KAH in den kommenden Jahren sind:
- Konsequenter Einsatz für die Ausweisung der Unterzentgemeinden als Mittelzentrum im Landesentwicklungsplan beim Land Hessen, um die Finanzausstattung sowie die örtlichen Rahmenbedingungen für die Erschließung neuer Wohnbau- und Gewerbeflächen zu verbessern
- Planung und Erschließung neuer Wohnbauflächen durch Arrondierung und Unterstützung besonderer Projekte wie z. B. Tiny-Häuser oder Mehrgenerationenhäuser (als Treffpunkt für Jung und Alt)
- Belebung des Höchster Ortskerns durch die Errichtung eines Lebensmittelmarktes in der Aschaffenburger Straße und eine einladende Gestaltung des Montmelianer Platzes mit entsprechen-der Begrünung
- Weitere finanzielle Unterstützung der Einführung eines schnellen, leistungs-starken und bezahlbaren Internets für ALLE als wesentlicher Standortvorteil
- Realisierung des Funkmastes im Ortsteil Pfirschbach
- Weitere Optimierung und Ausbau von digitalen Dienstleistungen für die Bevölkerung (z. B. An- und Ummeldung von Fahrzeugen ermöglichen)
- Einführung einer Gemeinde-App (Free-Key) für mobile Endgeräte mit Informationen über lokale Veranstaltungen, Gaststätten, Sehenswürdigkeiten und deren Historie sowie mit Push-Nachrichten der Gemeinde für die Bevölkerung
- Weiterer Ausbau des kostenfreien WLAN an öffentlichen Plätzen (Digitale Dorflinde)
- Aktives Betreiben eines Standort-marketings mit Hervorhebung der Stärken unserer Gemeinde
- Stärkung der Arbeit der Ortsbeiräte ggfs. durch Einführung eines Ortsbeiratsbudgets
- Umwidmung des Feuerwehrgeräte-hauses Hummetroth in ein Dorfgemeinschaftshaus nach Umzug in das Feuerwehrgerätehaus Höchst-West
- Erweiterung der Bestattungsformen um eine Waldbestattung (Ruheforst)
Freizeit, Kultur und Ortsverschönerung
Wir wollen, dass die Menschen in unserer Gemeinde gerne wohnen, sich hier aufhalten oder hier Urlaub machen.
Es muss ein Ort werden, der durch seine Lebendigkeit und seine Freizeitangebote, aber auch durch sein optisches Erscheinungsbild Einwohner und Einwohnerinnen hält und gleichzeitig neue anzieht.
Hier gibt es immer noch einiges zu tun und wir wollen hier weiterhin wichtige Akzente setzen.
Dazu gehört neben der Attraktivierung des Ortsbildes der Kerngemeinde eine zielgerichtete, insbesondere auf den Tagestourismus zielende Fremdenverkehrswerbung unter Einbindung der örtlichen Beherbergungs- und
Gastronomiebetriebe.
Für den KAH gilt:
Ohne ehrenamtliches Engagement in den Vereinen ist ein lebendiges Gemeinwesen undenkbar. Neben den
Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie den Ehrenamtlichen in den Rettungsdiensten sind die örtlichen Vereine ein wesentlicher Baustein für das soziale Leben in unserer Gemeinde.
Deren Arbeit wollen wir weiter unterstützen und fördern.
Was wir in diesem Bereich für wichtig halten:
- Ansprechende Gestaltung des Montmelianer Platzes und der öffentlichen Naherholungsräume
- Belebung des Montmelianer Platzes neben den bereits bestehenden Wochenmärkten durch kulturelle Aktionen und einen regelmäßigen „Feierabend-Markt“ (After-Work-Treffen) in den Sommermonaten unter Einbeziehung der zurzeit nicht genutzten Räumlichkeiten der Ratsschänke
- Mehr Ortsgrün in der Kerngemeinde
- Pflege und Erhaltung der Friedhöfe sowie der öffentlichen Grünflächen und –anlagen auch mithilfe ehrenamtlichen Einsatzes unterstützen
- Machbarkeitsstudie für ein Projekt „Mümling erlebbar machen“ mit ansprechenden Spazier- und Radwegen, Bachterrassen mit Sitzelementen
- Bündelung bzw. Zusammenführung der bestehenden Tourismuskonzepte und Konzentration auf wirklich erfolgversprechende Maßnahmen
- Entwicklung eines Kurzzeit- und Tagestourismus durch Schaffung von Ausflugsmodulen für die Gemeinde mit (Stadt-)Führungen unter Einbeziehung der IG Obrunnschlucht und des Haselburgvereins sowie der örtlichen Gastronomiebetriebe und der Jugendherberge Kloster Höchst
- Prüfung der Ausweisung bzw. Schaffung von Abstellplätzen für Wohnmobile
- Unterstützung und finanzielle Förderung kultureller und sportlicher Vereinsangebote durch die Gemeinde
- Zusammenarbeit bei kulturellen Angeboten mit der Jugendherberge Kloster Höchst
- Pflege der europäischen Partnerschaftsbegegnungen mit Montmélian in Frankreich und Bélotin (Bölten) in Tschechien
- Initiierung einer Bürgerstiftung, aus deren Erträgen soziale und kulturelle Maßnahmen getragen oder bezuschusst werden
- Errichtung eines generationenübergreifenden Spiel- und Begegnungsplatzes mit einem Pump-Track und einer Calisthenics-Anlage mittels Inanspruchnahme von Fördermitteln
- Attraktive Gestaltung des Umfeldes von Bahnhöfen und Bahnhaltepunkten, so u. a. Abriss des unansehnlichen Wartehäuschens am Hetschbacher Bahnhaltepunkt und Neuerrichtung mit Fördermitteln
Mobilität und Verkehr
Die meisten Bürgerinnen und Bürger sind täglich mehrere Kilometer mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß auf den Straßen und Wegen unserer Gemeinde unterwegs:
Sei es, um zur Arbeit zu gelangen, die Kinder in den Kindergarten oder zur Schule zu bringen, zum Einkaufen oder zum Arzt zu fahren, im Sommer das Schwimmbad zu besuchen, Vereinsangebote wahrzunehmen und vieles andere mehr.
Gerade für die nicht-motorisierten Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Ortsteilen stellt dies angesichts fehlender örtlicher Einkaufsmöglichkeiten vor Ort ein zunehmendes Problem dar.
Wir sehen Mobilität als wesentliches Merkmal persönlicher Freiheit an.
Durch die Initiative des KAH wurde in allen Ortsteilen das „taxOMobil“-Angebot eingeführt, das von der Gemeinde Höchst mit einem fünfstelligen Betrag bezuschusst wird und das sehr gut angenommen wird.
Unsere Bemühungen, in der Kerngemeinde einen bis nach Rai-Breitenbach reichenden Citybus-Verkehr ins Leben zu rufen, sind an den ermittelten Kosten und der Absage der Stadt Breuberg leider gescheitert.
Aber auch bei diesem Thema werden wir weiter an umsetzbaren Lösungen arbeiten.
Auf unserer Agenda stehen:
- Prüfung der Einführung eines Bürgerbusses oder eines Mobilitätsangebotes wie z. B. der Stadt Schwalbach am Taunus „SCHWALBACHMobil“
- Weitere finanzielle Förderung des Einsatzes von Taxomobilen in den Höchster Ortsteilen und Erweiterung des Rufbusangebots
- Sukzessive Umsetzung eines sinnvollen und bedarfsgerechten Radwegekonzepts der Gemeinde, insbesondere Ertüchtigung der Radwege Annelsbach in Richtung Feldholzinsel und von der Rondellhalle in Hetschbach zur Bienenhauskurve bzw. zum Parkplatz am Rondell
- Fortführung des barrierefreien Ausbaus der Gehwege und der auf unsere Initiative im Gemeindehaushalt deutlich aufgestockten Straßenunterhaltungs-aufwendungen
- Prüfung der rechtlichen Möglichkeiten zur Einführung von Tempo 30 auf weiteren Straßen der Ortsdurchfahrten
- Durchführung verkehrsberuhigender Maßnahmen zur Lärmminderung
- Weiterer Ausbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge
- Schaffung einer Kreisverkehrsanlage oder einer Ampelanlage anstelle der bisherigen (nicht ungefährlichen) Querungshilfe an der B 426-neu
Soziales, Familie, Jugend und Senioren
Wir sehen uns als Garant für die Vereinbarkeit von Familien und Beruf durch Kindertagesstätten mit familienfreundlichen Öffnungszeiten und Mittagsverpflegung sowie ausreichende Betreuungsangebote an der Höchster Grundschule.
Alle Altersgruppen müssen sich in unserer Gemeinde wiederfinden und eine vielgestaltige Infrastruktur muss für Lebendigkeit sorgen.
Die Kindertagesbetreuung hat sích zu einem integrierten Teil unseres Bildungswesens entwickelt.
Der KAH hat in den vergangenen Jahren hier die richtigen Schritte getan bzw. in die Wege geleitet.
Es wurden in den zurückliegenden Jahren nicht nur die Betreuungs- und die Krippenplätze in den Kindergärten erhöht sowie das Platzangebot durch die Bereitstellung von Containern gegenüber dem Kindergarten „Am See“ und die Anmietung eines Gebäudes in Hassenroth erweitert, sondern wir haben auch die Weichen gestellt für die künftige Umnutzung des Otto-Koch-Hauses in Höchst als Kindertagesstätte und die Errichtung eines Ersatzneubaus für die in die Jahre gekommene Kindertagesstätte in Hassenroth.
Auch die schon sehr weit gediehenen Vorbereitungen für die Einrichtung eines Waldkindergartens in Pfirschbach in privater Trägerschaft zählt dazu.
Unsere Ziele sind:
- Ausbau der Kleinkinderbetreuung durch die Schaffung weiterer benötigter Kindergartenplätze in der Kerngemeinde und in Hassenroth sowie durch einen Waldkindergarten in Pfirschbach
- Fortführung und Ausbau des Betreuungsangebots an der Höchster Grundschule
- Unterstützung des Pflege- und Hospizangebots der Sozialstation Höchst
- Fortführung der gemeindefinanzierten Schulsozialarbeit an der EGS Ernst-Göbel-Schule und der kommunalen Jugendpflege
- Schaffung eines Netzwerks generationenübergreifender und interkommunaler Nachbarschaftshilfe – auch wichtig zur Erleichterung der persönlichen Mobilität (gerade in den Ortsteilen)
- Unterstützung bei der Ansiedlung von weiteren Fachärzten
- Hilfestellung bei der Integration hier lebender Ausländer ohne oder mit nur geringen deutschen Sprachkenntnissen, dabei mit dem Integrationslotsen und der Interessensvertretung der ausländischen Bevölkerung Vorschläge entwickeln und realisieren
- Entwicklung eines Beteiligungskonzeptes zur stärkeren Einbindung von Jugendlichen und Senioren am Gemeindegeschehen
- Jährliches Budget für den Ersatz von Spielgeräten auf Spielplätzen
- Weitere finanzielle Unterstützung der kirchlichen Büchereien
Umwelt- und Klimaschutz
Umwelt- und Klimaschutz gewinnen auch auf kommunaler Ebene immer mehr an Bedeutung.
Auch unsere Gemeinde muss ihren Beitrag erbringen, um den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken.
Eingriffe in die Natur, z. B. bei der nach unserer Auffassung unumgänglichen Ausweisung von notwendigen neuen Wohnbauflächen, müssen deshalb so behutsam wie möglich umgesetzt und durch adäquate Ausgleichsmaßnahmen für den Naturschutz kompensiert werden.
Der KAH hat auf diesem Feld wesentliche Maßnahmen angestoßen bzw. mit initiiert.
Zu nennen sind hierbei die die Ausweisung eines Naturschutzgebietes „Im Bruch“ in Höchst, das kommunale Förderprogramm für Balkon-Solarmodule und Vorschläge für Freiflächen-PV-Anlagen.
Ausdrücklich unterstützten wir die energetische Sanierung der Sporthalle Hassenroth, den Klimaschutzplan der Gemeinde Höchst i. Odw., die Anschaffung von Elektrofahrzeugen im Gemeindefuhrpark und wir werden auch die vom Bund geforderte kommunale Wärmeplanung positiv begleiten.
Unsere Zielsetzungen sind:
- Flächen- und umweltschonende Baulandentwicklung (Arrondierung bestehender Baugebiete hat Vorrang)
- Weitere Ausstattung von Dächern öffentlicher Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen
- Ausstattung der Förderprogramme der Gemeinde mit ausreichenden finanziellen Mitteln (Solar, Regenwasser)
- Weitere Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente Systeme
- Unterstützung bei der Anlegung von Streuobst- und Blumenwiesen
- Fortsetzung der energetischen Sanierung von öffentlichen Gebäuden
- Errichtung von Trinkwasserspendern auf öffentlichen Plätzen
- Sukzessive Umsetzung des Klimaschutzplans der Gemeinde
- Kontinuierliche Investitionen in das Abwasserentsorgungssystem und in saubere Trinkwasseranlagen
- Prüfung von Maßnahmen für die Teilnahme am Förderprogramm „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“
- Unterstützung von Freiflächen-PV-Anlagen im Gemeindegebiet
Finanzen und Infrastruktur
Wir, die Freien Wähler – KAH, haben in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass wir mit öffentlichen Geldern umzugehen verstehen.
Steuern und Gebühren sind in unserer Gemeinde bezahlbar.
In den Kindergärten gibt es weit überwiegend Gebührenfreiheit.
Erfolgreich haben wir uns für die deutliche Senkung der Straßenausbaubeiträge eingesetzt, um die Anlieger zu entlasten.
Dabei konnten wir mit dafür sorgen, dass die Grundsteuerhebesätze derzeit kreisweit zu den niedrigsten zählen.
In all der Zeit haben wir mit dazu beigetragen, die Finanzen unserer Gemeinde trotz aller Widrigkeiten in Ordnung zu halten.
Die aktuelle Wirtschaftskrise in Deutschland wirkt sich jedoch aktuell spürbar auch zum Nachteil unserer Gemeinde aus.
Es ist uns durchaus bewusst, dass wir zumindest in der momentanen Situation kostenträchtige Maßnahmen strecken und an den jeweiligen finanziellen Gegebenheiten ausrichten müssen, um die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft nicht über Gebühr zu belasten.
Unvermeidliche Abgabenerhöhungen werden wir stets sorgsam und kritisch prüfen.
Dafür stehen wir auch in den kommenden fünf Jahren:
- Weiterhin sorgsamer, verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Geldern
- Fortwährende Prüfung der gemeindlichen Steuer- und Gebührensätze auf Erforderlichkeit und Angemessenheit
- Vorausschauendes und sorgfältiges Planen insbesondere bei großen Baumaßnahmen
- Verstärkung des Finanzcontrollings bei der Haushaltsabwicklung
- Umsetzung eines strukturierten verlässlichen Gemeindestraßen- und Gehwegesanierungsprogramms
- Haushaltsentlastung durch Übertragung von Pflege- und Reinigungsmaßnahmen auf ehrenamtlich Tätige gegen Gewährung von Kostenpauschalen (z. B. für Grünanlagenpflege)
- Kontinuierliche Investitionen in die Wasserversorgung und die Abwassersysteme
- Weitere Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit zur Einsparung von Sach- und Personalkosten – langfristig Vorbereitungen für eine Fusion der Unterzentkommunen

