
Die meisten Bürgerinnen und Bürger sind täglich mehrere Kilometer mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß auf den Straßen und Wegen unserer Gemeinde unterwegs:
Sei es, um zur Arbeit zu gelangen, die Kinder in den Kindergarten oder zur Schule zu bringen, zum Einkaufen oder zum Arzt zu fahren, im Sommer das Schwimmbad zu besuchen, Vereinsangebote wahrzunehmen und vieles andere mehr.
Gerade für die nicht-motorisierten Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Ortsteilen stellt dies angesichts fehlender örtlicher Einkaufsmöglichkeiten vor Ort ein zunehmendes Problem dar.
Wir sehen Mobilität als wesentliches Merkmal persönlicher Freiheit an.
Durch die Initiative des KAH wurde in allen Ortsteilen das „taxOMobil“-Angebot eingeführt, das von der Gemeinde Höchst mit einem fünfstelligen Betrag bezuschusst wird und das sehr gut angenommen wird.
Unsere Bemühungen, in der Kerngemeinde einen bis nach Rai-Breitenbach reichenden Citybus-Verkehr ins Leben zu rufen, sind an den ermittelten Kosten und der Absage der Stadt Breuberg leider gescheitert.
Aber auch bei diesem Thema werden wir weiter an umsetzbaren Lösungen arbeiten.
Auf unserer Agenda stehen:
- Prüfung der Einführung eines Bürgerbusses oder eines Mobilitätsangebotes wie z. B. der Stadt Schwalbach am Taunus „SCHWALBACHMobil“
- Weitere finanzielle Förderung des Einsatzes von Taxomobilen in den Höchster Ortsteilen und Erweiterung des Rufbusangebots
- Sukzessive Umsetzung eines sinnvollen und bedarfsgerechten Radwegekonzepts der Gemeinde, insbesondere Ertüchtigung der Radwege Annelsbach in Richtung Feldholzinsel und von der Rondellhalle in Hetschbach zur Bienenhauskurve bzw. zum Parkplatz am Rondell
- Fortführung des barrierefreien Ausbaus der Gehwege und der auf unsere Initiative im Gemeindehaushalt deutlich aufgestockten Straßenunterhaltungs-aufwendungen
- Prüfung der rechtlichen Möglichkeiten zur Einführung von Tempo 30 auf weiteren Straßen der Ortsdurchfahrten
- Durchführung verkehrsberuhigender Maßnahmen zur Lärmminderung
- Weiterer Ausbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge
- Schaffung einer Kreisverkehrsanlage oder einer Ampelanlage anstelle der bisherigen (nicht ungefährlichen) Querungshilfe an der B 426-neu

